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<title>Wirtschaftsinformatik</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Wirtschaftsinformatik</span></h1>
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</div>
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<p>Die <b>Wirtschaftsinformatik</b> (häufig kurz WI) beschäftigt sich mit der <a href="Digitalisierung" title="Digitalisierung">Digitalisierung</a> in Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Wirtschaftsinformatik ist eine Wissenschaft, die sich mit Entwicklung und Anwendung von <a href="IuK" class="mw-redirect" title="IuK">Informations- und Kommunikationssystemen</a> in <a href="Unternehmen" title="Unternehmen">Wirtschaftsunternehmen</a> befasst.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Aus Sicht der <a href="Informatik" title="Informatik">Informatik</a> handelt es sich bei der Wirtschaftsinformatik um eine <a href="Angewandte_Informatik" title="Angewandte Informatik">Angewandte Informatik</a>.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Durch ihre <a href="Interdisziplinarit%C3%A4t" title="Interdisziplinarität">Interdisziplinarität</a> hat sie ihre Wurzeln in den <a href="Wirtschaftswissenschaft" title="Wirtschaftswissenschaft">Wirtschaftswissenschaften</a>, insbesondere der <a href="Betriebswirtschaftslehre" title="Betriebswirtschaftslehre">Betriebswirtschaftslehre</a>, und der Informatik. Erkenntnisse und Methoden der <a href="Sozialwissenschaft" class="mw-redirect" title="Sozialwissenschaft">Sozialwissenschaften</a>, im Besonderen der <a href="Soziologie" title="Soziologie">Soziologie</a> und <a href="Psychologie" title="Psychologie">Psychologie</a>, sowie benachbarter <a href="Einzelwissenschaft" title="Einzelwissenschaft">Wissenschaftsdisziplinen</a> wie <a href="Kybernetik" title="Kybernetik">Kybernetik</a>, <a href="Systemtheorie" title="Systemtheorie">Systemtheorie</a> und <a href="Nachrichtentechnik" title="Nachrichtentechnik">Nachrichtentechnik</a> sind für Forschung, Lehre und Praxis der Wirtschaftsinformatik relevant.
</p><p>Die Einordnung als Wissenschaft besitzt die Wirtschaftsinformatik nur im <a href="D-A-CH" title="D-A-CH">D-A-CH</a>-Raum. International, und vor allem in den <a href="USA" class="mw-redirect" title="USA">USA</a>, ist die Disziplin als <i>Information Systems (IS)</i> bekannt.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einordnung_als_Wissenschaft">Einordnung als Wissenschaft</h2></div>
<p>Obwohl die Wirtschaftsinformatik viele Merkmale einer sogenannten Schnittstellen- oder Brückendisziplin aufweist, die offen gegenüber anderen Disziplinen ist, hat sie einen eigenen Aussagebereich: Als Wissenschaftsdisziplin wird nicht nur der ingenieurwissenschaftliche Aufbau und die Nutzung von Informationssystemen berücksichtigt, sondern auch die wirtschaftliche und soziologische Betrachtung ihres Einsatzes. Sie befasst sich mit Theorien, Methoden, Werkzeugen und erarbeitet <a href="Intersubjektivit%C3%A4t" title="Intersubjektivität">intersubjektiv</a> nachprüfbare Erkenntnisse über Informations- und Kommunikationssysteme. Sie entstand, um zunehmend komplexere Systeme entwickeln und betreiben zu können. Damit ist sie primär eine <a href="Realwissenschaft" title="Realwissenschaft">Realwissenschaft</a>, besitzt aber auch Elemente einer <a href="Strukturwissenschaft" title="Strukturwissenschaft">Strukturwissenschaft</a>. Da sich die Wirtschaftsinformatik mit der Entwicklung von <a href="Informationssystem" title="Informationssystem">Informationssystemen</a> befasst, wird sie auch als <a href="Ingenieurwissenschaft" class="mw-redirect" title="Ingenieurwissenschaft">Ingenieurwissenschaft</a> verstanden. In erster Linie jedoch setzt sie sich mit Informations- und Kommunikationssystemen auseinander, die ebenso wie in der Informatik nicht zwangsläufig als computergestützte Systeme verstanden werden. Vielmehr entwickelt die Wirtschaftsinformatik für reale, soziale und wirtschaftliche Systeme <a href="Modell" title="Modell">Modelle</a>, Konzepte, Vorgehensweisen und viele weitere Werkzeuge und versucht somit, daraus Anforderungen für Informationssysteme zu formulieren und Informationsmodelle zu generieren. Sie kann daher auch als Sozialwissenschaft verstanden werden. Zur Entwicklung von Informationssystemen bedient sich die Wirtschaftsinformatik der <a href="Systemtheorie" title="Systemtheorie">Systemtheorie</a>. Ökonomische Gesichtspunkte stehen dabei im Mittelpunkt. An vielen Universitätsstandorten ist die Wirtschaftsinformatik deshalb den Wirtschaftswissenschaften bzw. den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften zugeordnet. Bei Fachhochschulen wurde die Wirtschaftsinformatik je etwa zur Hälfte in Informatik- und in wirtschaftswissenschaftliche Fachbereiche einbezogen.
</p>
<p>Weiterhin befasst sich die Wirtschaftsinformatik damit, wie aus solchen Systemen ökonomisch verwertbare <a href="Daten" title="Daten">Daten</a>, <a href="Information" title="Information">Informationen</a> und <a href="Wissen" title="Wissen">Wissen</a> extrapoliert werden und wie diese Faktoren von Systemen bereitgestellt werden können. Dazu sei auf die rechts gezeigte Wissenspyramide verwiesen, die den Zusammenhang von o. g. Faktoren verdeutlicht. Das <a href="Wissensmanagement" title="Wissensmanagement">Management von Wissen</a> erhielt in den letzten Jahren enormen Stellenwert in Unternehmen und Hochschulen. Vor allem durch die Entwicklung des Internets stehen effiziente Verfahren und Methoden zur Wissensgenerierung, -verwaltung und -verbreitung zur Verfügung. Insbesondere <a href="E-Learning" title="E-Learning">E-Learning</a>-Systeme und <a href="Wiki" title="Wiki">Wikis</a> stellen mächtige Werkzeuge in diesem Bereich dar.
</p><p>Wirtschaftsinformatik hat sich als eigenständiger wissenschaftlicher Studiengang oder als Schwerpunktfach in anderen Studiengängen etabliert und ist fester Bestandteil privater und öffentlicher Forschung. Nach einer Untersuchung von Ulrich Frank u. a. gab es bereits im Jahr 2002 über 200 Professuren für Wirtschaftsinformatik an Universitäten in Deutschland, Österreich und der Schweiz.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Zielsetzungen_der_Wirtschaftsinformatik_als_Wirtschafts-_und_Ingenieurwissenschaft">Zielsetzungen der Wirtschaftsinformatik als Wirtschafts- und Ingenieurwissenschaft</h3></div>
<p>Eine konkretere Zielsetzung der Wirtschaftsinformatik in ihrer Eigenschaft als Wirtschaftswissenschaft oder auch Ingenieurwissenschaft ist, die Erzielung eines realwissenschaftlichen Verständnisses bei dem Einsatz, der Akzeptanz, dem richtigen Management und der vollständigen Beherrschbarkeit von Informationssystemen. Die Frage nach der Optimierung der Gestaltung von Anwendungssystemen ist noch zu untersuchen. Dies zielt langfristig darauf ab, einen <i>voll automatisierten</i> Betrieb zu entwickeln (<i>Mertens '95</i>). Da eine Vollautomation jedoch nicht immer machbar oder sinnvoll ist, bleibt es häufig bei einer <i>Teilautomation</i>, d. h. einer Veränderung bezüglich der Arbeitsteilung zwischen Mensch und Maschine, die aber unter dem Niveau der Vollautomatisierung liegt.
Eine konkretere Perspektive liefert die Unterscheidung von <a href="Administrationssystem" title="Administrationssystem">Administrations</a>- und <a href="Dispositionssystem" title="Dispositionssystem">Dispositionssystemen</a>, die zusammen die Gruppe der operativen Systeme bilden.
</p><p>Zehn Professoren der Wirtschaftsinformatik veröffentlichten 2010 das Memorandum zur gestaltungsorientierten Wirtschaftsinformatik.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Mit dieser Positionsbestimmung identifizieren sich weitere rund 111 Professoren, die sich zumindest in einem bedeutenden Teil ihrer Forschungs- und Lehrtätigkeit mit der Wirtschaftsinformatik befassen. Das Memorandum plädiert für einen Ausbau der Gestaltungsorientierung,<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> bei gleichzeitigem Nachweis wissenschaftlicher Rigorosität mittels anerkannter Verfahren der Erkenntnisgewinnung. Die Autoren des Memorandums verfolgen nachstehende Ziele:
</p>
<ul><li>Regeln für rigorose Forschung und Sicherheit für die Forschenden</li>
<li>Kriterien für Gutachtertätigkeit für Zeitschriften und Konferenzen</li>
<li>Kriterien für die Auswahl des wissenschaftlichen Nachwuchses und Berufungsverfahren</li>
<li>Kriterien für die Bewertung von Wissenschaftlern und Forschungsinstitutionen</li>
<li>Positionierung der gestaltungsorientierten Wirtschaftsinformatik in der internationalen Forschung</li></ul>
<p>In diesem Memorandum unterscheiden die Autoren die Forschung der Wirtschaftsinformatik folgendermaßen: In der europäischen Wirtschaftsinformatik (engl. Bezeichnung des Studienfachs oft <i>Business Informatics</i>) beschreibt die Forschungsfrage oft ein reales Problem, das durch entsprechende konstruktivistische bzw. gestaltungsorientierte Forschungsprojekte bzw. -vorhaben gelöst wird. Im Gegensatz dazu fokussiert sich die amerikanische Wirtschaftsinformatik (dort als Studienfach unter dem Namen <i>Information Systems</i> verbreitet) oft auf behavioristische, also das Problem beschreibende Forschung.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Arbeitsgebiete_der_Wirtschaftsinformatik">Arbeitsgebiete der Wirtschaftsinformatik</h2></div>
<p>Die Wirtschaftsinformatik befasst sich mit Planung, Entwicklung, <a href="Implementierung" title="Implementierung">Implementierung</a>, dem Betrieb, Weiterentwicklung und ökonomischen Einsatz von Informations- und Kommunikationssystemen, die zur formalisierten Unterstützung der ablaufenden <a href="Gesch%C3%A4ftsprozess" title="Geschäftsprozess">Geschäftsprozesse</a> und zur strukturierten strategischen Entscheidungsfindung in Unternehmen und in der öffentlichen Verwaltung eingesetzt werden. Nicht wirtschaftsbezogene Anwendungen wie <a href="Finite-Elemente-Methode" title="Finite-Elemente-Methode">Finite-Elemente-Systeme</a> zur Berechnung von Spannungen in technischen Bauteilen oder Anwendungen, die aufgrund ihrer Generalisierung (beispielsweise Textverarbeitungssoftware) nicht in einem gleich bleibenden formalen Rahmen eingesetzt werden, zählen <i>nicht</i> zum klassischen Arbeitsgebiet der Wirtschaftsinformatik.
</p>
<table class="wikitable">
<tbody><tr>
<th><a href="Business-Intelligence" class="mw-redirect" title="Business-Intelligence">Business-Intelligence</a></th>
<th><a href="Informationsmanagement" title="Informationsmanagement">Informationsmanagement</a></th>
<th><a href="Informationssystem" title="Informationssystem">Informations-</a>/<a href="Kommunikationssystem" title="Kommunikationssystem">Kommunikationssysteme</a></th>
<th><a href="Internet%C3%B6konomie" title="Internetökonomie">Internetökonomie</a></th>
<th><a href="Prozessmanagement" title="Prozessmanagement">Prozessmanagement</a>
</th></tr>
<tr>
<td>
<ul><li>betriebliches <a href="Datenmanagement" title="Datenmanagement">Datenmanagement</a></li>
<li>Planung, Entwicklung und Betrieb von <a href="Data_Warehouse" title="Data Warehouse">Data Warehouses</a></li>
<li>Multidimensionale Datenanalyse (<a href="OLAP" class="mw-redirect" title="OLAP">OLAP</a>)</li>
<li><a href="Data-Mining" title="Data-Mining">Data-Mining</a> und <a href="Process-Mining" title="Process-Mining">Process-Mining</a></li>
<li><a href="Machine_Learning" class="mw-redirect" title="Machine Learning">Machine Learning</a> und <a href="K%C3%BCnstliche_Intelligenz" title="Künstliche Intelligenz">Künstliche Intelligenz</a></li>
<li><a href="Data_Science" title="Data Science">Data Science</a> und <a href="Statistik" title="Statistik">Statistik</a></li>
<li><a href="Pr%C3%A4diktive_Analytik" title="Prädiktive Analytik">Prädiktive Analytik</a></li>
<li><a href="Operations_Research" title="Operations Research">Operations Research</a> und <a href="Entscheidungstheorie" title="Entscheidungstheorie">Entscheidungstheorie</a></li>
<li><a href="Computersimulation" title="Computersimulation">Computersimulation</a></li></ul>
</td>
<td>
<ul><li>Allgemein: Management der
<ul><li><a href="Informationssysteme" class="mw-redirect" title="Informationssysteme">Informationssysteme</a></li>
<li><a href="Informationswirtschaft" title="Informationswirtschaft">Informationswirtschaft</a></li>
<li><a href="IuK-Technologie" class="mw-redirect" title="IuK-Technologie">IuK-Technologie</a></li></ul></li>
<li><a href="IT-Governance" title="IT-Governance">IT-Governance</a></li>
<li><a href="IT-Controlling" title="IT-Controlling">IT-Controlling</a></li>
<li>IT-Organisation</li>
<li>IT-Strategie</li>
<li><a href="Unternehmensarchitektur" title="Unternehmensarchitektur">Unternehmensarchitektur (Enterprise Architecture)</a></li>
<li>Spezielles Informationsmanagement
<ul><li><a href="Enterprise-Content-Management" title="Enterprise-Content-Management">Enterprise-Content-Management</a></li>
<li><a href="Elektronische_Archivierung" title="Elektronische Archivierung">Elektronische Archivierung</a></li>
<li><a href="Information_Retrieval" title="Information Retrieval">Information Retrieval</a></li>
<li><a href="Wissensmanagement" title="Wissensmanagement">Wissensmanagement</a></li></ul></li></ul>
</td>
<td>
<ul><li><a href="Betriebliches_Informationssystem" title="Betriebliches Informationssystem">betriebliche Informationssysteme</a>
<ul><li>Teilgebiet: <a href="Anwendungssystem" title="Anwendungssystem">Anwendungssysteme</a> (Entwicklung, Planung, Pflege)</li>
<li>Teilgebiet: <a href="Kommunikationssystem" title="Kommunikationssystem">Kommunikationssysteme</a></li>
<li>Teilgebiet: <a href="Mensch" title="Mensch">Mensch</a> und <a href="Psychologie" title="Psychologie">Psychologie</a></li></ul></li>
<li><a href="Informationssystem" title="Informationssystem">Spezielle Informationssysteme</a>
<ul><li><a href="Entscheidungsunterst%C3%BCtzungssystem" title="Entscheidungsunterstützungssystem">Entscheidungsunterstützungssysteme / Controllingsysteme</a></li>
<li><a href="F%C3%BChrungsinformationssystem_(Wirtschaft)" title="Führungsinformationssystem (Wirtschaft)">Führungsinformationssysteme</a></li>
<li><a href="Handelsinformationssystem" title="Handelsinformationssystem">Handelsinformationssysteme</a></li>
<li><a href="Interorganisationssystem" title="Interorganisationssystem">Interorganisationssysteme</a> für Unternehmenskooperationen</li>
<li><a href="Produktionsplanung_und_-steuerung" title="Produktionsplanung und -steuerung">Produktionsplanung und -steuerungsysteme</a> (PPS)</li>
<li><a href="Umweltinformationssystem" title="Umweltinformationssystem">Umweltinformationssysteme</a></li></ul></li>
<li><a href="Kommunikationssystem" title="Kommunikationssystem">Kommunikations</a>- und <a href="Rechnergest%C3%BCtzte_Gruppenarbeit" class="mw-redirect" title="Rechnergestützte Gruppenarbeit">Kollaborationssystem</a></li></ul>
</td>
<td>
<ul><li><a href="Enterprise_Application_Integration" title="Enterprise Application Integration">Enterprise Application Integration</a></li>
<li><a href="Serviceorientierte_Architektur" title="Serviceorientierte Architektur">Serviceorientierte Architekturen</a></li>
<li><a href="Webservice" title="Webservice">Webservices</a> und <a href="Microservice" class="mw-redirect" title="Microservice">Microservices</a></li>
<li><a href="Cloud_Computing" title="Cloud Computing">Cloud Computing</a></li>
<li><a href="E-Business" title="E-Business">E-Business</a></li>
<li><a href="Online-Marketing" title="Online-Marketing">Online-Marketing</a></li></ul>
</td>
<td>
<ul><li><a href="Business_Process_Management" class="mw-redirect" title="Business Process Management">Business Process Management</a></li>
<li><a href="Arbeitsablauf" title="Arbeitsablauf">Arbeitsablauf</a> und <a href="Verwaltung_von_Arbeitsabl%C3%A4ufen" class="mw-redirect" title="Verwaltung von Arbeitsabläufen">Verwaltung von Arbeitsabläufen</a></li>
<li>Service Engineering</li></ul>
</td></tr></tbody></table>
<p><b>Werkzeuge</b> aus anderen Wissenschaften, die innerhalb der Wirtschaftsinformatik weiterentwickelt wurden:
</p>
<ul><li><a href="Modellierung" class="mw-redirect" title="Modellierung">Modellierung</a>
<ul><li><a href="Datenmodell" title="Datenmodell">Datenmodell</a></li>
<li><a href="Informationsmodell" title="Informationsmodell">Informationsmodell</a></li>
<li><a href="Referenzmodell" title="Referenzmodell">Referenzmodell</a></li></ul></li></ul>
<p><b>Weitere Bereiche</b>:
</p>
<ul><li><a href="E-Government" title="E-Government">E-Government</a></li>
<li><a href="E-Learning" title="E-Learning">E-Learning</a></li>
<li><a href="E-Health" title="E-Health">E-Health</a></li>
<li><a href="Mobile-Business" title="Mobile-Business">Mobile-Business</a></li>
<li><a href="Very_Large_Business_Applications" title="Very Large Business Applications">Very Large Business Applications</a></li></ul>
<p>Es sollte jedoch beachtet werden, dass einige Unterbereiche noch keinen klaren Forschungszweig darstellen und daher noch als Schlagwörter einzustufen sind.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einfluss_anderer_Wissenschaften">Einfluss anderer Wissenschaften</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Informatik">Informatik</h3></div>
<p>Der für die Wirtschaftsinformatik besonders relevante Bereich der Informatik ist die <a href="Praktische_Informatik" title="Praktische Informatik">Praktische Informatik</a>. Ihre Anwendung bedeutet die Verwendung von <a href="Betriebssystem" title="Betriebssystem">Betriebssystemen</a> und <a href="Rechnernetz" title="Rechnernetz">Rechnernetzen</a>. Dadurch erschließen sich auch die entwicklungsrelevanten Gebiete der Praktischen Informatik. Mittels <a href="Algorithmus" title="Algorithmus">Algorithmen</a> und <a href="Datenstruktur" title="Datenstruktur">Datenstrukturen</a> werden anhand von <a href="Programmiersprache" title="Programmiersprache">Programmiersprachen</a> Computerprogramme, wie z. B. Anwendungssysteme, erstellt. Durch die Planung, Analyse und Design von Software innerhalb der <a href="Softwaretechnik" title="Softwaretechnik">Softwaretechnik</a> (<a href="Software_Engineering" class="mw-redirect" title="Software Engineering">Software Engineering</a>), besteht der wissenschaftliche und professionelle Ansatz der Softwareentwicklung. Für die permanente Datenspeicherung (<a href="Persistenz_(Informatik)" title="Persistenz (Informatik)">Persistenz</a>) werden <a href="Datenbank" title="Datenbank">Datenbanken</a> benötigt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Betriebswirtschaftslehre">Betriebswirtschaftslehre</h3></div>
<p>Betriebswirtschaftlich lässt sich die Wirtschaftsinformatik zunächst in die großen Teilbereiche der operativen Funktionsunterstützung und der strategischen Entscheidungsunterstützung aufteilen. Aufgabe der Wirtschaftsinformatik ist es, beide Bereiche so abzudecken, dass die operativen Prozesse bestmöglich unterstützt werden, dabei aber gleichzeitig möglichst viele Daten als Ausgangsbasis für strategische Entscheidungen abfallen. Von der Anwendungsseite deckt die Wirtschaftsinformatik daher die in folgender Tabelle dargestellten Funktionen ab.
</p>
<table class="wikitable">
<tbody><tr>
<th>Operative Funktionsunterstützung</th>
<th>Strategische Entscheidungsunterstützung
</th></tr>
<tr>
<td>
<ul><li><a href="Materialwirtschaft" title="Materialwirtschaft">Materialwirtschaft</a>, <a href="Produktion" title="Produktion">Produktion</a>, <a href="Logistik" title="Logistik">Logistik</a>, Service- und Aftersales</li>
<li>Kassensysteme</li>
<li>Kundenkontakt-Management (<a href="Customer-Relationship-Management" title="Customer-Relationship-Management">Customer-Relationship-Management</a>)</li>
<li><a href="Vertragsmanagement" title="Vertragsmanagement">Vertragsmanagement</a> und Abrechnungssysteme</li>
<li><a href="Bauwesen" title="Bauwesen">Bauwesen</a> (dort auch <a href="Bauinformatik" title="Bauinformatik">Bauinformatik</a> genannt)</li>
<li><a href="Rechnungswesen" title="Rechnungswesen">Rechnungswesen</a> und <a href="Finanzbuchhaltung" title="Finanzbuchhaltung">Finanzbuchhaltung</a></li>
<li><a href="Projektmanagement" title="Projektmanagement">Projektmanagement</a></li>
<li><a href="Datenaustausch" title="Datenaustausch">Datenaustausch</a> zwischen Unternehmen (<a href="Elektronischer_Datenaustausch" title="Elektronischer Datenaustausch">EDI</a>)</li>
<li>Planungs- und Optimierungsverfahren (<a href="Operations_Research" title="Operations Research">Operations Research</a>)</li>
<li>Fuhrparkmanagement, Routenplanung, Frachtmanagement</li>
<li>beliebige sonstige zum Kernbereich des jeweiligen Unternehmens gehörenden Geschäftsfunktionen (Sitzplatzvergabe an Kinokassen, Tiefkühlgutverwaltung im Catering, Fahrplaneinhaltungssysteme bei der Bahn etc.)</li></ul>
</td>
<td>
<ul><li><a href="Kalkulation" title="Kalkulation">Kalkulation</a></li>
<li><a href="Marketing" title="Marketing">Marketing</a></li>
<li><a href="Personalwirtschaft" class="mw-redirect" title="Personalwirtschaft">Personalwirtschaft</a></li>
<li><a href="Controlling" title="Controlling">Controlling</a></li>
<li><a href="Berichtswesen" title="Berichtswesen">Berichtswesen</a></li>
<li><a href="Organisationsberatung" title="Organisationsberatung">Organisationsberatung</a></li>
<li><a href="Gesch%C3%A4ftsprozessmodellierung" title="Geschäftsprozessmodellierung">Geschäftsprozessmodellierung</a></li>
<li>Service Engineering</li>
<li><a href="Unternehmensf%C3%BChrung" title="Unternehmensführung">Unternehmensführung</a></li>
<li>Versicherungsmathematische Systeme</li>
<li>Analysephase (<a href="Objektorientierte_Analyse_und_Design" title="Objektorientierte Analyse und Design">OOA</a>) im <a href="Software_Engineering" class="mw-redirect" title="Software Engineering">Software Engineering</a></li></ul>
</td></tr></tbody></table>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Weitere_Einflüsse"><span id="Weitere_Einfl.C3.BCsse"></span>Weitere Einflüsse</h3></div>
<p>Weitere Wissenschaften, welche die Entstehung und Entwicklung der Wirtschaftsinformatik wesentlich beeinflusst haben, sind Ingenieurwissenschaft, <a href="Kommunikationswissenschaft" title="Kommunikationswissenschaft">Kommunikationswissenschaft</a> und <a href="Systemwissenschaft" title="Systemwissenschaft">Systemwissenschaft</a> sowie <a href="Psychologie" title="Psychologie">Psychologie</a> und <a href="Soziologie" title="Soziologie">Soziologie</a>.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Es besteht auch ein enger Bezug zum <a href="Wirtschaftsingenieurwesen" title="Wirtschaftsingenieurwesen">Wirtschaftsingenieurwesen</a>, vor allem im Bereich <a href="Materialwirtschaft" title="Materialwirtschaft">Materialwirtschaft</a>, <a href="Produktionsplanung_und_-steuerung" title="Produktionsplanung und -steuerung">Produktionsplanung und -steuerung</a> und <a href="Logistik" title="Logistik">Logistik</a>. Mehrere der als Mitbegründer der Wirtschaftsinformatik geltende Wissenschaftler haben Wirtschaftsingenieurwesen studiert, die Interaktion zwischen Wirtschafts- und Sozialwissenschaften und Technikwissenschaften war ihnen vertraut.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einfluss_auf_andere_Wissenschaften">Einfluss auf andere Wissenschaften</h2></div>
<p>In der <a href="Volkswirtschaftslehre" title="Volkswirtschaftslehre">Volkswirtschaftslehre</a> hat sich der Zweig Computational Economics (Volkswirtschaftsinformatik) entwickelt, der jedoch nur einen Teil der Methoden der Informatik und <i>Wirtschaftsinformatik</i> nutzt, um volkswirtschaftliche Methoden zu unterstützen.
</p><p>Im Bereich der <a href="Soziale_Arbeit" title="Soziale Arbeit">Sozialen Arbeit</a> versucht die <a href="Sozialinformatik" title="Sozialinformatik">Sozialinformatik</a> die Methoden und Ansätze der Wirtschaftsinformatik auf die speziellen Bedürfnisse der Sozialen Arbeit, vor allem der Dienstleistungseinrichtungen, anzupassen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte">Geschichte</h2></div>
<p>Historisch gesehen geht die Wirtschaftsinformatik auf Forschung und Lehre mit den Bezeichnungen <i>Elektronische Datenverarbeitung</i>, <i>Betriebliche (oder Betriebswirtschaftliche) Datenverarbeitung</i> und zuletzt <i><a href="Betriebsinformatik" title="Betriebsinformatik">Betriebsinformatik</a></i> zurück. In dieser Hinsicht unterscheidet sich die Wirtschaftsinformatik von der im englischsprachigen Raum vorherrschenden Schwesterdisziplin <a href="Information_Systems" class="mw-redirect" title="Information Systems">Information Systems</a> (IS), die historisch stärker auf behavioristische Aspekte (z. B. Nutzung, Akzeptanz von Informationssystemen) fokussiert ist.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die rege Beteiligung deutscher Wirtschaftsinformatiker in der internationalen IS Community zeigt jedoch, dass die historischen Unterschiede zwischen den Disziplinen zunehmend verschwinden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Anfänge_in_den_1950er_Jahren"><span id="Anf.C3.A4nge_in_den_1950er_Jahren"></span>Anfänge in den 1950er Jahren</h3></div>
<p>Mitte der 1950er Jahre wurden erste <a href="EDV" class="mw-redirect" title="EDV">EDV</a>-Lehrveranstaltungen in das Studium der <a href="Betriebswirtschaftslehre" title="Betriebswirtschaftslehre">Betriebswirtschaftslehre</a> integriert (<a href="Technische_Universit%C3%A4t_Berlin" title="Technische Universität Berlin">Technische Universität Berlin</a>, <a href="Freie_Universit%C3%A4t_Berlin" title="Freie Universität Berlin">Freie Universität Berlin</a>, <a href="Universit%C3%A4t_zu_K%C3%B6ln" title="Universität zu Köln">Universität zu Köln</a> u. a.). 1958 wurde auf Initiative von <a href="Ernst_Peter_Billeter" title="Ernst Peter Billeter">Ernst Peter Billeter</a> das Institut für Automation und Unternehmensforschung (IAUF) an der <a href="Universit%C3%A4t_Freiburg_(Schweiz)" title="Universität Freiburg (Schweiz)">Universität Freiburg</a> gegründet.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> 1961 publizierte <a href="Bernhard_Hartmann_(Wirtschaftswissenschaftler)" title="Bernhard Hartmann (Wirtschaftswissenschaftler)">Bernhard Hartmann</a> die <a href="Monographie" class="mw-redirect" title="Monographie">Monographie</a> <i>Betriebswirtschaftliche Grundlagen der automatisierten Datenverarbeitung</i>, das erste wissenschaftliche Werk, welches das Bewusstsein eines spezifischen Problemfeldes dokumentiert, von dem ausgehend die Wirtschaftsinformatik entstanden ist und sich entwickelt hat. 1963 gründete <a href="Erwin_Grochla" title="Erwin Grochla">Erwin Grochla</a> das Betriebswirtschaftliche Institut für Organisation und Automation (<a href="BIFOA" class="mw-redirect" title="BIFOA">BIFOA</a>) an der Universität zu Köln. 1966 publizierte er die Monografie <i>Automation und Organisation</i>, welche die grundlegenden Probleme und Tendenzen der Auswirkungen der Automation auf die Wirtschaft und die Organisationslehre aufzeigt. Im gleichen Jahr erschien von <a href="Peter_Mertens_(Wirtschaftsinformatiker)" title="Peter Mertens (Wirtschaftsinformatiker)">Peter Mertens</a> die erste <a href="Habilitationsschrift" title="Habilitationsschrift">Habilitationsschrift</a>, die thematisch der Wirtschaftsinformatik zuzurechnen ist (<i>Die zwischenbetriebliche Kooperation und Integration bei der automatisierten Datenverarbeitung</i>, Verlag Hain, Meisenheim am Glan). 1968 wurde der erste betriebswirtschaftliche Lehrstuhl mit Ausrichtung auf Betriebliche Datenverarbeitung an der <a href="Johannes_Kepler_Universit%C3%A4t_Linz" class="mw-redirect" title="Johannes Kepler Universität Linz">Johannes Kepler Universität Linz</a> und 1970 der Stiftungslehrstuhl <i>Organisationstheorie und Datenverarbeitung</i> an der <a href="Universit%C3%A4t_Karlsruhe" class="mw-redirect" title="Universität Karlsruhe">Universität Karlsruhe</a> eingerichtet. 1971 wurde unter der Leitung von <a href="Hartmut_Wedekind_(Informatiker)" title="Hartmut Wedekind (Informatiker)">Hartmut Wedekind</a> die erste Forschungsgruppe, die sich betriebswirtschaftlich orientiert mit der Informatik befasste, an der <a href="Technische_Universit%C3%A4t_Darmstadt" title="Technische Universität Darmstadt">TU Darmstadt</a> eingerichtet.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Ab 1974 richteten die Universitäten <a href="TH_Darmstadt" class="mw-redirect" title="TH Darmstadt">TU Darmstadt</a>, <a href="Johannes_Kepler_Universit%C3%A4t_Linz" class="mw-redirect" title="Johannes Kepler Universität Linz">Johannes Kepler Universität Linz</a> und <a href="TU_Wien" class="mw-redirect" title="TU Wien">TU Wien</a> sowie die <a href="Hochschule_Furtwangen" title="Hochschule Furtwangen">Fachhochschule Furtwangen</a> den Studiengang Wirtschaftsinformatik ein. Im Verband der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft wurde 1975 die Wissenschaftliche Kommission Betriebsinformatik gegründet (WKBI), die 1987 in Wissenschaftliche Kommission Wirtschaftsinformatik (WKWI) umbenannt wurde. 1981 wurde der erste <i>Studien- und Forschungsführer Betriebs- und Verwaltungsinformatik</i> im Auftrag der WKBI herausgegeben. 1983 erweiterte die <a href="Gesellschaft_f%C3%BCr_Informatik" title="Gesellschaft für Informatik">Gesellschaft für Informatik</a> ihre Fachbereiche um den Fachbereich 5 <i>Wirtschaftsinformatik</i>. 1988 wurde der Arbeitskreis Wirtschaftsinformatik an Fachhochschulen (AKWI) gegründet.
</p><p>Der erste Versuch, auf wissenschaftlichem Niveau eine Fachtagung der Wirtschaftsinformatik zu etablieren, war die Tagungsreihe <i>Der Computer als Instrument der Forschung und Lehre in den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften</i>, initiiert von <a href="Lutz_J._Heinrich" class="mw-redirect" title="Lutz J. Heinrich">Lutz J. Heinrich</a>, erstmals 1985 an der Johannes Kepler Universität Linz, letztmals 1989 an der <a href="Universit%C3%A4t_Innsbruck" title="Universität Innsbruck">Universität Innsbruck</a> durchgeführt.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Produktivitätsparadoxon_in_den_1970er_und_1980er_Jahren"><span id="Produktivit.C3.A4tsparadoxon_in_den_1970er_und_1980er_Jahren"></span>Produktivitätsparadoxon in den 1970er und 1980er Jahren</h3></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→ </span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Produktivit%C3%A4tsparadoxon" title="Produktivitätsparadoxon">Produktivitätsparadoxon</a></i></div>
<p>In den 1970er und 1980er Jahren investierten Wirtschaftsunternehmen so viel wie noch nie zuvor in IT-Systeme, in der Hoffnung auf erhebliche Produktivitätssteigerungen. Die erhofften Produktivitätssteigerungen blieben jedoch deutlich hinter den hohen Erwartungen zurück; tatsächlich nahmen die aggregierten Wachstumsraten der Produktivität real sogar ab.
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Wir sehen das Computer-Zeitalter überall außer in den Produktivitätsstatistiken.“
</p>
</blockquote>
</div><div class="cite" style="margin:-1em 0 1em 1em;">– <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261921330">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
.mw-parser-output .Person{font-variant:small-caps}
/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><span class="Person h-card"><a href="Robert_Solow" class="mw-redirect" title="Robert Solow">Robert Solow</a> (1987)</span></div></div>
<p>Maßgebliche Gründe für diese Verfehlungen waren
</p>
<ul><li>Fehler bei der Messung der Produktivität,</li>
<li>Zeitverzug zwischen Einführung und Implementierung der IT und Beginn von dessen Wirkung,</li>
<li>Management-Fehler bei der Implementierung der Informations- und Kommunikationstechnologien und fehlende Abstimmung des Betriebs und der IT aufeinander.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Entwicklung_ab_1990">Entwicklung ab 1990</h3></div>
<p>1989 wurde die erste wissenschaftliche Zeitschrift der Wirtschaftsinformatik mit der Bezeichnung <i><a href="Business_%26_Information_Systems_Engineering" title="Business & Information Systems Engineering">WIRTSCHAFTSINFORMATIK</a></i>, erster Jahrgang 1990, als Nachfolgerin der Zeitschrift <i>Angewandte Informatik</i>, die diesen Namen 1972 als Nachfolgerin der 1952 gegründeten Zeitschrift <i>elektronische datenverarbeitung</i> bekam, gegründet. Zu den Herausgebern gehörten <a href="Hans_Robert_Hansen" title="Hans Robert Hansen">Hans Robert Hansen</a>, <a href="Lutz_J._Heinrich" class="mw-redirect" title="Lutz J. Heinrich">Lutz J. Heinrich</a>, <a href="Karl_Kurbel" title="Karl Kurbel">Karl Kurbel</a>, <a href="Peter_Mertens_(Wirtschaftsinformatiker)" title="Peter Mertens (Wirtschaftsinformatiker)">Peter Mertens</a>, Dietrich Seibt, <a href="Peter_Stahlknecht" title="Peter Stahlknecht">Peter Stahlknecht</a> und <a href="Norbert_Szyperski" title="Norbert Szyperski">Norbert Szyperski</a>.
</p><p>1991 erarbeiteten die WKWI und die Gesellschaft für Informatik Rahmenempfehlungen für <a href="Diplom" title="Diplom">Diplom</a>-Studiengänge der Wirtschaftsinformatik an Universitäten. 1993 fand die erste offene Fachtagung Wirtschaftsinformatik an der <a href="Westf%C3%A4lische_Wilhelms-Universit%C3%A4t_M%C3%BCnster" class="mw-redirect" title="Westfälische Wilhelms-Universität Münster">Westfälischen Wilhelms-Universität Münster</a> statt und findet seitdem jährlich als die <i>Internationale Tagung Wirtschaftsinformatik</i> oder <i>Multikonferenz Wirtschaftsinformatik (MKWI)</i> statt. Ebenfalls an der Westfälischen Wilhelms-Universität fand 1997 die erste Fachtagung zu wissenschaftlichen Grundlagen der Wirtschaftsinformatik statt. Im selben Jahr gab der Arbeitskreis Wirtschaftsinformatik an Fachhochschulen zusammen mit dem Fachbereichstag Informatik eine inhaltliche Empfehlung für Studiengänge der Wirtschaftsinformatik an Fachhochschulen heraus.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im Jahr 2009 wurde die <i>Internationale Tagung Wirtschaftsinformatik</i> erstmals außerhalb Deutschlands in <a href="Wien" title="Wien">Wien</a> (Österreich) abgehalten.
</p><p>Seit den frühen 2000er Jahren entwickelte sich aus der Wirtschaftsinformatik die <a href="Verwaltungsinformatik" title="Verwaltungsinformatik">Verwaltungsinformatik</a>, die das Arbeitsfeld <a href="%C3%96ffentliche_Verwaltung" title="Öffentliche Verwaltung">Öffentliche Verwaltung</a> hat.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<p>Die erste <a href="Fakult%C3%A4t_(Hochschule)" title="Fakultät (Hochschule)">Fakultät</a>, in deren Bezeichnung „Wirtschaftsinformatik“ verwendet wird, wurde 2001 an der <a href="Otto-Friedrich-Universit%C3%A4t_Bamberg" title="Otto-Friedrich-Universität Bamberg">Otto-Friedrich-Universität Bamberg</a><sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> eingerichtet (Fakultät Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik). 2004 wurde das Forschungszentrum für Wirtschaftsinformatik/Information Systems, das <a href="European_Research_Center_for_Information_Systems" title="European Research Center for Information Systems">European Research Center for Information Systems (ERCIS)</a> an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster gegründet.<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>2005 veröffentlichte die Gesellschaft für Informatik vom Fachbereich Wirtschaftsinformatik die erarbeiteten Rahmenempfehlungen für Bachelor- bzw. Master-Studiengänge Wirtschaftsinformatik an Universitäten. Weder 2006 noch 2007 wurde eine eingereichte Wirtschaftsinformatik-Skizze zur Förderung im Rahmen der <a href="Exzellenzinitiative" title="Exzellenzinitiative">Exzellenzinitiative</a> zur Antragstellung aufgefordert. 2007 wurde von einer Fachkommission im Auftrag der Wissenschaftlichen Kommission Wirtschaftsinformatik <i>Rahmenempfehlungen für die Universitätsausbildung in Wirtschaftsinformatik</i> erarbeitet, die von der Gesellschaft für Informatik bestätigt wurde.
</p><p>Von der <a href="Universit%C3%A4t_Duisburg-Essen" title="Universität Duisburg-Essen">Universität Duisburg-Essen</a> wurde 2010 das internationale Studierenden-Austauschnetzwerk <a href="IS-link" class="mw-redirect" title="IS-link">IS:link</a> gegründet, das exklusiv Studierenden der Wirtschaftsinformatik die Möglichkeit geben soll, ein effizientes Auslandssemester an angeschlossenen Partneruniversitäten zu absolvieren und um damit der zunehmenden interkulturellen Vernetzung – vor allem im Bereich der Wirtschaftsinformatik – beizutragen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Problemstellungen_in_Unternehmen_durch_Wirtschaftsinformatik">Problemstellungen in Unternehmen durch Wirtschaftsinformatik</h2></div>
<p>Wie das Produktivitätsparadoxon in den 1970er und 1980er Jahren aufzeigt, kann es zu erheblichen Problemen bei der Einführung von IT-Systemen und der Durchführung von IT-Projekten (z. B. Software-Projekten) in Unternehmen kommen. Dabei sind folgende Problembereiche häufig anzutreffen:
</p>
<ul><li><i>Anforderungsproblematik</i>: unrealistische Projektziele, unkontrollierte Ausdehnung des Projektumfangs ohne einen Plan, der eine solche Ausdehnung erlaubt;</li>
<li><i>Schätzungsproblematik</i>: unangemessene Zeitplanung, kein vorgesehener Prozess für eine Neuschätzung bei einer Veränderung des Projektablaufs, keine vernünftigen Überprüfungen;</li>
<li><i>Qualitätsproblematik</i>: stichprobenartige Qualitätstests statt eines übergreifenden Kontrollprozesses, der Qualität im gesamten Projekt implementiert sichert;</li>
<li><i>Teamproduktivitätsproblematik</i>: schwache Teamproduktivität, die dazu führt, dass viele Arbeitsprozesse wiederholt werden müssen, da das ursprüngliche Ergebnis ungenügend ist;</li>
<li><i>Projektmanagementproblematik</i>: fehlende oder fehlerhafte Planung, Leistungswerte, Einschätzung des Einflusses von Änderungen und Problemen etc.;</li>
<li><i>Evaluierungsproblematik</i>: mangelnde zielbezogene Bewertung und Beurteilung von Objekten auf Grundlage eines Systems entscheidungsrelevanter Eigenschaften (Evaluierungskriterien);</li>
<li><i>Kulturproblematik</i>: andere, nichtwestliche Kulturen haben andere Vorstellungen von Arbeitsprozessen und Arbeitsbeziehungen; bspw. wird in einigen traditionellen ostasiatischen Kulturen so viel Wert auf gute Beziehungen gelegt, dass auftretende Probleme nicht explizit oder unzureichend benannt oder verschleiert werden.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Studium">Studium</h2></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→ </span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Studium_der_Wirtschaftsinformatik" title="Studium der Wirtschaftsinformatik">Studium der Wirtschaftsinformatik</a></i></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Aktuelle_Studiensituation">Aktuelle Studiensituation</h3></div>
<table class="wikitable float-right">
<caption>Die beliebtesten Studienfächer in Deutschland nach Anzahl der Studierenden im Wintersemester 2022/2023
<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</caption>
<tbody><tr>
<th><a href="Rangordnung" title="Rangordnung">Rang</a></th>
<th><a href="Fachgebiet" title="Fachgebiet">Fach</a></th>
<th><a href="Student" title="Student">Studenten</a>
</th></tr>
<tr>
<td>1
</td>
<td>Betriebswirtschaftslehre
</td>
<td>237.581
</td></tr>
<tr>
<td>2
</td>
<td>Informatik
</td>
<td>143.582
</td></tr>
<tr>
<td>3
</td>
<td>Rechtswissenschaft
</td>
<td>116.683
</td></tr>
<tr>
<td>…
</td>
<td>…
</td>
<td>…
</td></tr>
<tr>
<td>6
</td>
<td>Wirtschaftswissenschaften
</td>
<td>87.757
</td></tr>
<tr>
<td>…
</td>
<td>…
</td>
<td>…
</td></tr>
<tr>
<td><b>9</b>
</td>
<td><b>Wirtschaftsinformatik</b>
</td>
<td><b>66.132</b>
</td></tr>
<tr>
<td>…
</td>
<td>…
</td>
<td>…
</td></tr>
<tr>
<td>11
</td>
<td>W.-Ing. (ingenieurwiss. Schwerpunkt)
</td>
<td>63.285
</td></tr>
</tbody></table>
<p>In Deutschland, Liechtenstein, Österreich und der Schweiz wird Wirtschaftsinformatik als Studiengang an <a href="Universit%C3%A4t" title="Universität">Universitäten</a>, <a href="Fachhochschule" title="Fachhochschule">Fachhochschulen</a> und <a href="Duale_Hochschule" title="Duale Hochschule">Dualen Hochschulen</a> angeboten.
</p><p>Seit 1999 können im deutschsprachigen Raum die Abschlüsse <a href="Bachelor_of_Science" class="mw-redirect" title="Bachelor of Science">Bachelor of Science</a> und <a href="Master_of_Science" class="mw-redirect" title="Master of Science">Master of Science</a> bzw. <a href="Bachelor_of_Arts" class="mw-redirect" title="Bachelor of Arts">Bachelor of Arts</a> und <a href="Master_of_Arts" class="mw-redirect" title="Master of Arts">Master of Arts</a> in Wirtschaftsinformatik erworben werden, die die früheren Diplome ersetzen. Nicht zuletzt aufgrund der von der Politik geforderten Profilbildung von Hochschulen bietet fast jeder Studiengang irgendwelche Besonderheiten. Die Struktur der Studienmodelle kann in eine reguläre Struktur – so wie sie an den meisten Hochschulen implementiert ist – und eine spezielle Struktur unterschieden werden.
</p>
<ul><li>Reguläre Studienmodelle:
<ul><li>Bachelor: 6 bis 8 Semester. Einige Studiengänge enthalten fakultativ bzw. obligatorisch ein oder mehrere <a href="Auslandssemester" class="mw-redirect" title="Auslandssemester">Auslands-</a> oder <a href="Praxissemester" title="Praxissemester">Praxissemester</a>.</li>
<li>Master: weitere 2 bis 4 Semester. Entweder Vertiefung eines Bachelor in Wirtschaftsinformatik oder zur Erweiterung der Kenntnisse im Bereich Wirtschaftsinformatik ohne vorhergehendes Studium der Wirtschaftsinformatik. Zusätzlich gibt es noch verschiedene Masterstudiengänge, die sich mit einem Teilgebiet der Wirtschaftsinformatik beschäftigen.<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ein Auslandssemester wird oder mehrere Auslandssemester werden insbesondere im Masterstudium zunehmend integraler Bestandteil der Curricula, um dem internationalen Umfeld Rechnung zu tragen, in dem die Ökonomie sowie IT stattfinden.</li>
<li>Univ. Diplom-Wirtschaftsinformatiker (abgekürzt Dipl.-Wirt.-Inf., Dipl.-Wirtsch.-Inf., Dipl.-Wirt.-Inform. oder Dipl.-Wirtsch.-Inform.): Regelstudienzeit 9 bis 10 Semester – praktisch oft mindestens 11 Semester<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul></li></ul>
<ul><li>Spezielle Studienmodelle:
<ul><li>Integrierte Formen, die einen Erwerb von Bachelor und Master in vier Jahren ermöglichen.</li>
<li>In Österreich auch der Diplom-Ingenieur (Dipl.-Ing.) nach 10 Theoriesemestern in Bachelor/Master Struktur.</li>
<li>Einige Hochschulen bieten die Möglichkeit, berufsbegleitend einen Bachelor oder Master zu erwerben. Dazu gehören zum einen Angebote als <a href="Berufsbegleitendes_Studium" title="Berufsbegleitendes Studium">berufsbegleitendes Präsenzstudium</a> (z. B. Abendstudium), zum anderen existieren diverse Angebote des <a href="Fernstudium" title="Fernstudium">Fernstudiums</a> an einer <a href="Fernuniversit%C3%A4t" title="Fernuniversität">Fernuniversität</a> oder <a href="Fernfachhochschule" class="mw-redirect" title="Fernfachhochschule">Fernfachhochschule</a> im Bereich Wirtschaftsinformatik.<sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>In den letzten Jahren sind vermehrt auch <a href="Duales_Studium" title="Duales Studium">duale Studiengänge</a> an Universitäten, Fachhochschulen und Dualen Hochschulen entstanden.<sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul></li></ul>
<p>Die Unterrichtssprache ist im deutschsprachigen Raum überwiegend Deutsch. Einige Studiengänge bieten optional Veranstaltungen in Fremdsprachen, meist Englisch an, einige Studiengänge verlangen innerhalb eines bilingualen Studiensystems einen vorgegebenen Anteil an englischsprachig erworbenen <a href="Credit_points" class="mw-redirect" title="Credit points">Credit points</a> oder müssen vollständig in englischer Sprache bewältigt werden. Für die Zulassung zu diesen fremdsprachigen Studiengängen sind i. d. R. entsprechende Sprachkenntnisse in Form eines international anerkannten Testzertifikats nachzuweisen.
</p><p>Auch an <a href="Berufsakademie" title="Berufsakademie">Berufsakademien</a>, teilweise im tertiären Bildungsbereich, oder <a href="Verwaltungs-_und_Wirtschaftsakademie" title="Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie">Verwaltungs- und Wirtschaftsakademien</a> wird eine entsprechende Ausbildung angeboten. Zudem bieten private Akademien, die selber nicht berechtigt sind akademische Abschlüsse zu vergeben, in Kooperation mit staatlichen Hochschulen ebenfalls Studiengänge im Bereich Wirtschaftsinformatik an.
</p><p>Des Weiteren gibt es die Möglichkeit, Wirtschaftsinformatik als Fachrichtung oder Schwerpunktfach innerhalb eines Studiums der Betriebswirtschaftslehre, <a href="Wirtschaftsp%C3%A4dagogik" title="Wirtschaftspädagogik">Wirtschaftspädagogik</a>, Informatik, der <a href="Informationswissenschaft" title="Informationswissenschaft">Informationswissenschaft</a>, der Volkswirtschaftslehre oder des Wirtschaftsingenieurwesens zu studieren.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Ausgelaufene_Studienformen">Ausgelaufene Studienformen</h3></div>
<p>Vorherige akademische Abschlüsse an Universitäten, Hochschulen und Fachhochschulen sind der
</p>
<ul><li>Diplom-Wirtschaftsinformatiker (FH): 6 bis 7 Theoriesemester, sowie 1 bis 2 Semester außerhalb des Studiums in einem Unternehmen,</li>
<li><a href="Magister" title="Magister">Mag.</a> rer. soc. oec., DI/Dipl.-Ing., Österreich: Je nach Universität und Studienplan etwa acht bis zehn Theoriesemester, wobei diese Studienpläne 2001 abgeschafft wurden, aber noch beendet werden können.</li></ul>
<p>Teilweise werden die Bezeichnungen der Abschlüsse noch hochschulspezifisch ergänzt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Promotion">Promotion</h3></div>
<p>Nach einem abgeschlossenen Diplom- oder Masterstudium kann innerhalb eines Promotionsstudiums an Universitäten der Grad des <a href="Promotion_(Doktor)" title="Promotion (Doktor)">Doktors</a> oder <a href="Ph.D." title="Ph.D.">Ph.D.</a> erlangt werden, in der Regel im Fachgebiet der Wirtschaftsinformatik. Für Absolventen der Wirtschaftsinformatik sind aber auch Doktoratsstudien in anderen Fachgebieten, wie zum Beispiel im Bereich der Betriebswirtschaftslehre, Informatik oder Volkswirtschaftslehre möglich.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Berufsausbildung_zum_Wirtschaftsinformatiker">Berufsausbildung zum Wirtschaftsinformatiker</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Deutschland">Deutschland</h3></div>
<p><a href="Fachschule_(Deutschland)" title="Fachschule (Deutschland)">Fachschulen</a> und <a href="Berufsfachschule_in_Deutschland" class="mw-redirect" title="Berufsfachschule in Deutschland">Berufsfachschulen</a>, Handelsschulen und Berufskollegs bieten die meist zweijährige schulische Ausbildung <i>Staatlich geprüfter Wirtschaftsinformatiker</i> oder <i>Staatlich geprüfter Informatiker – Fachrichtung Wirtschaft</i> sowie Staatlich geprüfter Assistent für Informatik (Berufsfachschulen und Berufskollegs) an.
</p><p>Die Bildungs- und Technologiezentren der <a href="Handwerkskammer" title="Handwerkskammer">Handwerkskammern</a> bieten eine Weiterbildung für <a href="Betriebsinformatiker" title="Betriebsinformatiker">Betriebsinformatiker</a> zum <i>Wirtschaftsinformatiker (HWK)</i> bzw. <i>Betriebswirt für Informationstechnik (HWK)</i> an.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Österreich"><span id=".C3.96sterreich"></span>Österreich</h3></div>
<p>In Österreich ist Wirtschaftsinformatik (WINF) – hier auch <i>Digital Business</i> genannt<sup id="cite_ref-26" class="reference"><a href="#cite_note-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-27" class="reference"><a href="#cite_note-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> – ein Pflichtfach in <a href="Berufsbildende_Schule" title="Berufsbildende Schule">berufsbildenden Schulen</a> und bildet einen Teil des Unterrichtskanons im <a href="Informatikunterricht" title="Informatikunterricht">Informatikunterricht</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Schweiz">Schweiz</h3></div>
<p>Seit 1986 bildet die <a href="Fachhochschule_Westschweiz" title="Fachhochschule Westschweiz">Fachhochschule Westschweiz</a> HES-SO Wallis-Wallis<sup id="cite_ref-28" class="reference"><a href="#cite_note-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Bachelor-Abschlüsse in Wirtschaftsinformatik aus. Dieser Ausbildungsgang findet an der Hochschule für Wirtschaft in <a href="Siders" title="Siders">Siders</a> statt.
</p><p>Es existiert eine Lehre zum/zur <i>Entwickler/in Digitales Business EFZ</i>, auf Tertiärstufe gibt es die Weiterbildungen entweder zum/zur Wirtschaftsinformatiker/in mit eidg. Fachausweis, zum/zur dipl. Wirtschaftsinformatiker/in HF an einer <a href="H%C3%B6here_Fachschule_(Schweiz)" title="Höhere Fachschule (Schweiz)">Höheren Fachschule</a> oder über einen Studiengang an einer <a href="Fachhochschule_(Schweiz)" title="Fachhochschule (Schweiz)">Fachhochschule</a>. Als erste Hochschule in der Schweiz verfügt die <a href="Hochschule_Luzern" title="Hochschule Luzern">Hochschule Luzern</a> über ein eigenes Departement Informatik mit Studiengängen in Informatik, Wirtschaftsinformatik und Digital Ideation.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Berufliche_Perspektiven_von_Wirtschaftsinformatikern_mit_Hochschulabschluss">Berufliche Perspektiven von Wirtschaftsinformatikern mit Hochschulabschluss</h2></div>
<p>Absolventen eines Studiums der Wirtschaftsinformatik können in der Forschung als <a href="Doktorand" class="mw-redirect" title="Doktorand">Doktorand</a> an einer Universität tätig werden. Üblicherweise ist hierfür ein Master-Abschluss nötig, in seltenen Ausnahmefällen reicht ein Bachelor-Abschluss (vgl. Fast-Track-Promotion<sup id="cite_ref-29" class="reference"><a href="#cite_note-29"><span class="cite-bracket">[</span>29<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>).
</p><p>In der Wirtschaft gibt es verschiedene Einsatzgebiete für Wirtschaftsinformatiker, die je nach Berufserfahrung variieren können. Ein typischer Einsatzbereich ist die <a href="IT-Berater" title="IT-Berater">Beratung</a>. Dort kann er in der strategischen, aber auch der operativen IT-Beratung tätig werden. <a href="Strategie_(Wirtschaft)" title="Strategie (Wirtschaft)">Strategische</a> Berufsfelder sind z. B. in der IT-Strategie, im IT-Portfoliomanagement oder der Unternehmensarchitektur zu finden, wohingegen sich Wirtschaftsinformatiker auf der operativen Ebene z. B. der IT-Architektur, insbesondere der Analyse, dem Design, den Tests und der Abnahme von IT-basierten Lösungen oder generell dem Projektmanagement zuwenden.
</p><p>Daneben existieren verschiedene Möglichkeiten in der Industrie in Führungspositionen (<a href="Chief_Information_Officer" class="mw-redirect" title="Chief Information Officer">CIO</a>, Chief Architect, <a href="Projektleiter" title="Projektleiter">Projektleiter</a>, IT-Stratege) oder in wichtigen, leitenden Positionen im Bereich der IT (Enterprise Architect, Solution Architect, <a href="Projektmanager" class="mw-redirect" title="Projektmanager">Projektmanager</a>, Testmanager, Test Architect, <a href="Business_Analyst" title="Business Analyst">Business Analyst</a>, <a href="Gesch%C3%A4ftsprozessmodellierung" title="Geschäftsprozessmodellierung">Geschäftsprozessmodellierer</a>) tätig zu werden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Organisationen,_Verbände_und_Vereine"><span id="Organisationen.2C_Verb.C3.A4nde_und_Vereine"></span>Organisationen, Verbände und Vereine</h2></div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://wirtschaftsinformatik.de/community/der-verein">Die Wirtschaftsinformatik e. V. (WI)</a><sup id="cite_ref-30" class="reference"><a href="#cite_note-30"><span class="cite-bracket">[</span>30<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><a href="Bundesverband_Deutscher_Volks-_und_Betriebswirte" title="Bundesverband Deutscher Volks- und Betriebswirte">Bundesverband Deutscher Volks- und Betriebswirte</a> – Fachgruppe Wirtschaftsinformatik</li>
<li><a href="Gesellschaft_f%C3%BCr_Informatik" title="Gesellschaft für Informatik">Gesellschaft für Informatik</a> – Fachbereich Wirtschaftsinformatik</li>
<li><a href="Verband_der_Hochschullehrer_f%C3%BCr_Betriebswirtschaft" class="mw-redirect" title="Verband der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft">Verband der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft</a> – Wissenschaftliche Kommission Wirtschaftsinformatik (WKWI)<sup id="cite_ref-31" class="reference"><a href="#cite_note-31"><span class="cite-bracket">[</span>31<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Arbeitskreis Wirtschaftsinformatik an Fachhochschulen (Dachverband der Wirtschaftsinformatik an Fachhochschulen)<sup id="cite_ref-32" class="reference"><a href="#cite_note-32"><span class="cite-bracket">[</span>32<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li>Kategorie:Wirtschaftsinformatiker</li>
<li><a href="European_Research_Center_for_Information_Systems" title="European Research Center for Information Systems">European Research Center for Information Systems (ERCIS)</a></li>
<li><a href="Verbraucherinformatik" title="Verbraucherinformatik">Verbraucherinformatik</a></li>
<li><a href="IT-Beruf" title="IT-Beruf">IT-Beruf</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<p><b>Standardwerke</b> (mit mindestens 4. Auflage):
</p>
<ul><li>Joachim Fischer, <a href="Wilhelm_Dangelmaier" title="Wilhelm Dangelmaier">Wilhelm Dangelmaier</a>, <a href="Ludwig_Nastansky" title="Ludwig Nastansky">Ludwig Nastansky</a> und Leena Suhl: <i>Bausteine der Wirtschaftsinformatik</i>, 4. Aufl., Schmidt, Berlin 2008, ISBN 978-3-503-06610-0.</li>
<li>Otto K. Ferstl, Elmar J. Sinz: <i>Grundlagen der Wirtschaftsinformatik</i>, 7. Aufl., Oldenbourg, München und Wien 2012, ISBN 978-3-486-71353-4.</li>
<li>Bettina Schwarzer und <a href="Helmut_Krcmar" title="Helmut Krcmar">Helmut Krcmar</a>: <i>Wirtschaftsinformatik. Grundlagen betrieblicher Informationssysteme</i>, 5. Aufl., Schäffer-Poeschel, Stuttgart 2014, ISBN 978-3-7910-3397-6.</li>
<li><a href="Hans_Robert_Hansen" title="Hans Robert Hansen">Hans Robert Hansen</a>, <a href="Jan_Mendling" title="Jan Mendling">Jan Mendling</a> und <a href="Gustaf_Neumann_(Wirtschaftsinformatiker)" title="Gustaf Neumann (Wirtschaftsinformatiker)">Gustaf Neumann</a>: <i>Wirtschaftsinformatik</i>, 12. Aufl., De Gruyter, Berlin 2019, ISBN 978-3-11-060873-1.</li>
<li><a href="Michael_B%C3%A4chle" title="Michael Bächle">Michael Bächle</a>, Stephan Daurer und Arthur Kolb: <i>Einführung in die Wirtschaftsinformatik. Ein fallstudienbasiertes Lehrbuch</i>, 5. Aufl., De Gruyter, Berlin 2022, ISBN 978-3-11-072225-3.</li>
<li>Peter Weber, <a href="Roland_Gabriel" title="Roland Gabriel">Roland Gabriel</a>, Thomas Lux und Katharina Menke: <i>Basiswissen Wirtschaftsinformatik</i>, 4. Aufl., Springer Vieweg, Wiesbaden 2022, ISBN 978-3-658-35615-6.</li>
<li>Peter Preuss und Simon Frank: <i>Wirtschaftsinformatik. Technologische Trends und betriebliche Informationssysteme</i>, 6. Aufl., Schäffer-Poeschel, Stuttgart 2022, ISBN 978-3-7910-5495-7.</li>
<li>Paul Alpar, Rainer Alt, Frank Bensberg und Christian Czarnecki: <i>Anwendungsorientierte Wirtschaftsinformatik. Strategische Planung, Entwicklung und Nutzung von Informationssystemen</i>, 10. Aufl., Springer Vieweg, Wiesbaden 2023, ISBN 978-3-658-40351-5.</li>
<li>Jens Kaufmann und <a href="Wilhelm_M%C3%BClder" title="Wilhelm Mülder">Wilhelm Mülder</a>: <i>Grundkurs Wirtschaftsinformatik. Eine kompakte und praxisorientierte Einführung</i>, 10. Aufl., Springer Vieweg, Wiesbaden 2023, ISBN 978-3-658-37936-0.</li>
<li><a href="Peter_Mertens_(Wirtschaftsinformatiker)" title="Peter Mertens (Wirtschaftsinformatiker)">Peter Mertens</a>, <a href="Peter_Buxmann" title="Peter Buxmann">Peter Buxmann</a>, <a href="Thomas_Hess_(Wirtschaftsinformatiker)" title="Thomas Hess (Wirtschaftsinformatiker)">Thomas Hess</a>, <a href="Oliver_Hinz" title="Oliver Hinz">Oliver Hinz</a>, <a href="Jan_Muntermann" title="Jan Muntermann">Jan Muntermann</a> und <a href="Matthias_Schumann" title="Matthias Schumann">Matthias Schumann</a>: <i>Grundzüge der Wirtschaftsinformatik</i>, 13. Aufl., Springer, Berlin und Heidelberg 2023, ISBN 978-3-662-67572-4.</li>
<li>Armin Heinzl, <a href="Alexander_M%C3%A4dche" title="Alexander Mädche">Alexander Mädche</a>, <a href="Ren%C3%A9_Riedl" title="René Riedl">René Riedl</a>: <i>Wirtschaftsinformatik. Einführung und Grundlegung</i>, 5. Aufl., Springer Gabler, Berlin und Heidelberg 2024, ISBN 978-3-662-67391-1.</li>
<li><a href="Jan_Marco_Leimeister" title="Jan Marco Leimeister">Jan Marco Leimeister</a>: <i>Einführung in die Wirtschaftsinformatik</i>, 14. Aufl., Springer Gabler, Berlin und Heidelberg 2025, ISBN 978-3-662-70645-9.</li>
<li>Stephan Daurer, <a href="Christian_Matt_(Wirtschaftsinformatiker)" title="Christian Matt (Wirtschaftsinformatiker)">Christian Matt</a>, <a href="Nils_Urbach" title="Nils Urbach">Nils Urbach</a>: <i>Einführung in die Wirtschaftsinformatik. Ein fallstudienbasiertes Lehrbuch</i>, 6. Aufl., De Gruyter, Berlin 2025, ISBN 978-3-11-155811-0.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wikibooks"></span></span></div><b><a href="https://de.wikibooks.org/wiki/Regal:Wirtschaftswissenschaft" class="extiw external" title="b:Regal:Wirtschaftswissenschaft">Wikibooks: Regal:Wirtschaftswissenschaft</a></b> – Lern- und Lehrmaterialien</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Wirtschaftsinformatik" class="extiw external" title="wikt:Wirtschaftsinformatik">Wiktionary: Wirtschaftsinformatik</a></b> – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&query=4112736-5">Literatur über Wirtschaftsinformatik</a> im Katalog der <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">Deutschen Nationalbibliothek</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.wige.net/"><i>Das Projekt WIGE – Wirtschaftsinformatik-Genealogie</i></a> (Entwicklungsgeschichte der Wirtschaftsinformatik als Wissenschaftsdisziplin)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://curlie.org/World/Deutsch/Wissenschaft/Wirtschaftswissenschaften/Wirtschaftsinformatik/">Linkkatalog zum Thema Wirtschaftsinformatik</a> bei <i>curlie.org</i> (ehemals <a href="DMOZ" title="DMOZ">DMOZ</a>)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://wi-lex.de/">WILEX – Enzyklopädie der Wirtschaftsinformatik</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://wirtschaftsinformatik.de/"><i>Digitalisierung von Wirtschaft-Wirtschaftsinformatik.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 3. Juli 2019</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AWirtschaftsinformatik&rft.title=Digitalisierung+von+Wirtschaft-Wirtschaftsinformatik&rft.description=Digitalisierung+von+Wirtschaft-Wirtschaftsinformatik&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwirtschaftsinformatik.de%2F"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">vgl. Lutz J. Heinrich: <i>Wirtschaftsinformatik: Einführung und Grundlegung.</i> S. 14.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Claus Rautenstrauch, Thomas Schulze: <i>Informatik für Wirtschaftswissenschaftler und Wirtschaftsinformatiker.</i> Springer, 2002, ISBN 3-540-41155-0 <a rel="nofollow" class="external text" href="http://books.google.de/books?id=jGT9PfvoZTIC">(Buch auf Google-Books online lesen)</a></span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Claus Rautenstrauch, Thomas Schulze: <i>Informatik für Wirtschaftswissenschaftler und Wirtschaftsinformatiker.</i> Verlag Springer, 2002, ISBN 3-540-41155-0, S. 4. <a rel="nofollow" class="external text" href="http://books.google.de/books?id=jGT9PfvoZTIC">(Buch auf Google-Books online lesen)</a></span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Michael_B%C3%A4chle" title="Michael Bächle">Michael Bächle</a>, Stephan Daurer, Arthur Kolb: <i>Einführung in die Wirtschaftsinformatik: Ein fallstudienbasiertes Lehrbuch</i>, Ausgabe 4, Verlag <a href="Walter_de_Gruyter_(Verlag)" title="Walter de Gruyter (Verlag)">Walter de Gruyter</a>, 2018, ISBN 978-3-11-046933-2, S. 7 <a rel="nofollow" class="external autonumber" href="https://books.google.de/books?id=6oxuDwAAQBAJ&pg=PA7">[1]</a></span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Aamodt und Nygård: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.idi.ntnu.no/~agnar/publications/dke-95.pdf"><i>Different roles and mutual dependencies of data, information,and knowledge – an AI perspective on their integration.</i></a></span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Ulrich Frank, Carola Schauer, Rolf T. Wigand: <i>Different Paths of Development of Two Information Systems Communities: A Comparative Study Based on Peer Interviews.</i> In: <i>Communications of the Association for Information Systems.</i> Vol. 22/2008, Article 21.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Hubert Österle, Jörg Becker, Ulrich Frank, Thomas Hess, Dimitris Karagiannis, Helmut Krcmar, Peter Loos, Peter Mertens, Andreas Oberweis, Elmar J. Sinz: <i>Memorandum zur gestaltungsorientierten Wirtschaftsinformatik.</i> In: <i>Zeitschrift für betriebswirtschaftliche Forschung.</i> Jg. 62, Nr. 6, 2010, S. 664–672. (englischer Volltext unter <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
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/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20140715171205/http://www.alexandria.unisg.ch/Publikationen/Zitation/Hubert_Oesterle/213772">Memorandum on design-oriented information systems research</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 15. Juli 2014 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>))</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Hubert Österle, Boris Otto: <i>Konsortialforschung: Eine Methode für die Zusammenarbeit von Forschung und Praxis in der gestaltungsorientierten Wirtschaftsinformatikforschung.</i> In: <i>Wirtschaftsinformatik.</i> Jg. 52, Nr. 5, 2010, S. 273–285. (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://wirtschaft.fh-duesseldorf.de/fileadmin/personen/professoren/kalmring/PDF-Dateien/Memorandum_zur_gestaltungsorientierten_Wirtschaftsinformatik.pdf">online</a><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://deadurl.invalid/https://wirtschaft.fh-duesseldorf.de/fileadmin/personen/professoren/kalmring/PDF-Dateien/Memorandum_zur_gestaltungsorientierten_Wirtschaftsinformatik.pdf">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://wirtschaft.fh-duesseldorf.de/fileadmin/personen/professoren/kalmring/PDF-Dateien/Memorandum_zur_gestaltungsorientierten_Wirtschaftsinformatik.pdf">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Toter Link/wirtschaft.fh-duesseldorf.de</span> <small>(Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Juni 2024. <a rel="nofollow" class="external text" href="http://timetravel.mementoweb.org/list/2010/https://wirtschaft.fh-duesseldorf.de/fileadmin/personen/professoren/kalmring/PDF-Dateien/Memorandum_zur_gestaltungsorientierten_Wirtschaftsinformatik.pdf">Suche in Webarchiven</a>)</small>)</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Alice Robbin: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://scholarworks.iu.edu/dspace/handle/2022/182?show=full"><i>Rob Kling In Search of One Good Theory: The Origins of Computerization Movements.</i></a></span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Ulrich Frank: <i>Informationstechnologie und Organisation.</i> In: Georg Schreyögg, Axel v. Werder (Hrsg.): <i>Handwörterbuch der Unternehmensführung und Organisation.</i> 4. Auflage. Schäffer-Poeschel, Stuttgart 2004.</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Lutz J. Heinrich: <cite style="font-style:italic">Die Chronik der Wirtschaftsinformatik</cite>. In: <cite style="font-style:italic">Geschichte der Wirtschaftsinformatik</cite>. Springer, Berlin / Heidelberg 2012, ISBN 978-3-642-28142-6.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Wirtschaftsinformatik&rft.atitle=Die+Chronik+der+Wirtschaftsinformatik&rft.au=Lutz+J.+Heinrich&rft.btitle=Geschichte+der+Wirtschaftsinformatik&rft.date=2012&rft.genre=book&rft.isbn=9783642281426&rft.place=Berlin+%2F+Heidelberg&rft.pub=Springer" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20190815195746/http://www.enzyklopaedie-der-wirtschaftsinformatik.de/lexikon/uebergreifendes/Disziplinen%20der%20WI/Wirtschaftsinformatik/Geschichte-der-Wirtschaftsinformatik"><i>Geschichte der Wirtschaftsinformatik – Enzyklopaedie der Wirtschaftsinformatik.</i></a> Archiviert vom <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r250917974">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
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</style><span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fwww.enzyklopaedie-der-wirtschaftsinformatik.de%2Flexikon%2Fuebergreifendes%2FDisziplinen%2520der%2520WI%2FWirtschaftsinformatik%2FGeschichte-der-Wirtschaftsinformatik">Original</a></span> (nicht mehr online verfügbar) am <span style="white-space:nowrap;">15. August 2019</span><span>;</span><span class="Abrufdatum"> abgerufen am 15. September 2019</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AWirtschaftsinformatik&rft.title=Geschichte+der+Wirtschaftsinformatik+%E2%80%93+Enzyklopaedie+der+Wirtschaftsinformatik&rft.description=Geschichte+der+Wirtschaftsinformatik+%E2%80%93+Enzyklopaedie+der+Wirtschaftsinformatik&rft.identifier=https%3A%2F%2Fweb.archive.org%2Fweb%2F20190815195746%2Fhttp%3A%2F%2Fwww.enzyklopaedie-der-wirtschaftsinformatik.de%2Flexikon%2Fuebergreifendes%2FDisziplinen%2520der%2520WI%2FWirtschaftsinformatik%2FGeschichte-der-Wirtschaftsinformatik&rft.source=http://www.enzyklopaedie-der-wirtschaftsinformatik.de/lexikon/uebergreifendes/Disziplinen%20der%20WI/Wirtschaftsinformatik/Geschichte-der-Wirtschaftsinformatik"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text">vgl. <i>Der Computer als Instrument der Forschung und Lehre in den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften.</i> Österr. Computer-Ges. Wien, 1989, ISBN 978-3-486-21468-0</span>
</li>
<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20071113154642/http://www.akwi.de/materialien.php">Wirtschaftsinformatik an Fachhochschulen – Der fachliche Rahmen: Ein Grundsatzpapier des Arbeitskreises Wirtschaftsinformatik an Fachhochschulen, Fachbereichstag Informatik an Fachhochschulen (FBT-I) Schriftenreihe FBT-I 9/97</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 13. November 2007 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</span>
</li>
<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text">Frank Finkler: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://books.google.de/books?id=tACUw4dvF0AC"><i>Konzeption eines Regierungsinformationssystems</i>.</a> Gabler Verlag, 2008, ISBN 978-3-486-56766-3.</span>
</li>
<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.uni-bamberg.de/wiai/"><i>Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik.</i></a> OFU Bamberg,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 2. August 2020</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AWirtschaftsinformatik&rft.title=Wirtschaftsinformatik+und+Angewandte+Informatik&rft.description=Wirtschaftsinformatik+und+Angewandte+Informatik&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.uni-bamberg.de%2Fwiai%2F&rft.publisher=OFU+Bamberg"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text"> <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20150509002629/http://www.ercis.org/sites/default/files/publications/2012/ercis_wp_no_1.pdf">Gründung des ERCIS</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 9. Mai 2015 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) (PDF; 2,0 MB)</span>
</li>
<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://de.statista.com/statistik/daten/studie/2140/umfrage/anzahl-der-deutschen-studenten-nach-studienfach"><i>Studierende: Deutschland, Semester, Nationalität, Geschlecht, Studienfach.</i></a> <a href="Statistisches_Bundesamt" title="Statistisches Bundesamt">Statistisches Bundesamt</a>,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 28. September 2023</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AWirtschaftsinformatik&rft.title=Studierende%3A+Deutschland%2C+Semester%2C+Nationalit%C3%A4t%2C+Geschlecht%2C+Studienfach&rft.description=Studierende%3A+Deutschland%2C+Semester%2C+Nationalit%C3%A4t%2C+Geschlecht%2C+Studienfach&rft.identifier=https%3A%2F%2Fde.statista.com%2Fstatistik%2Fdaten%2Fstudie%2F2140%2Fumfrage%2Fanzahl-der-deutschen-studenten-nach-studienfach&rft.publisher=%5B%5BStatistisches+Bundesamt%5D%5D&rft.language=de"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-20"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-20">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.leuphana.de/graduate-school/master/studienangebot/management-data-science.html"><i>Management & Data Science.</i></a> FH Lüneburg,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 2. August 2020</span> (deutsch).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AWirtschaftsinformatik&rft.title=Management+%26+Data+Science&rft.description=Management+%26+Data+Science&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.leuphana.de%2Fgraduate-school%2Fmaster%2Fstudienangebot%2Fmanagement-data-science.html&rft.publisher=FH+L%C3%BCneburg&rft.language=de-DE"> </span></span>
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<li id="cite_note-21"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-21">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.ovgu.de/International/International+Neu/Incoming+_+Wege+an+die+Universit%C3%A4t/Internationale+Studieninteressierte/Studienprogramm+im+%C3%9Cberblick/Englischsprachige+Studieng%C3%A4nge/Data+and+Knowledge+Engineering.html"><i>Data and Knowledge Engineering.</i></a> OVGU Magdeburg,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 2. August 2020</span> (deutsch).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AWirtschaftsinformatik&rft.title=Data+and+Knowledge+Engineering&rft.description=Data+and+Knowledge+Engineering&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.ovgu.de%2FInternational%2FInternational%2BNeu%2FIncoming%2B_%2BWege%2Ban%2Bdie%2BUniversit%25C3%25A4t%2FInternationale%2BStudieninteressierte%2FStudienprogramm%2Bim%2B%25C3%259Cberblick%2FEnglischsprachige%2BStudieng%25C3%25A4nge%2FData%2Band%2BKnowledge%2BEngineering.html&rft.publisher=OVGU+Magdeburg&rft.language=de-DE"> </span></span>
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<li id="cite_note-23"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-23">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.wirtschaftsinformatik-studieren.net/fernstudium/">wirtschaftsinformatik-studieren.net</a> Übersicht berufsbegleitende Wirtschaftsinformatik Studiengänge</span>
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